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Handlungskonzept Klimaschutz für die Stadt Rheinbach
In seiner Sitzung am 9.12.2010 beschloss der Rat der Stadt Rheinbach das Handlungskonzept Klimaschutz für die Stadt Rheinbach als integriertes Klimaschutzkonzept zur nachhaltigen Energieeinsparung und zur Verminderung von Treibhausgasen in der Stadt Rheinbach und beauftragte gleichzeitig die Verwaltung, eine Prioritätenliste zu erstellen, mit gleichzeitiger Kosten-Nutzen-Analyse.
In der “Zusammenfassung der Ergebnisse” heißt es:
“Die Bilanzen für die Stadt Rheinbach weisen für 2008 einen Energieverbrauch von rund 600 GWh und CO2-Emissionen von etwa 196.000 t aus. Gegenüber 1989 ist beim Energieverbrauch eine Steigerung um ca. 10 %, bei den CO2-Emissionen dagegen eine Abnahme von 2 % festzustellen. Zum Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 % unter das Niveau von 1990 zu senken, kann Rheinbach derzeit noch keinen wesentlichen Beitrag leisten.
Das vorliegende, vom BMU geförderte Handlungskonzept Klimaschutz zeigt für die Stadt Rheinbach wichtige Ansatzpunkte und Maßnahmenvorschläge auf, mit denen die Stadt einen wichtigen örtlichen Beitrag zum Klimaschutz und damit auch zum Ziel der Bundesregierung leisten kann. Um das Ziel einer 20-prozentigen CO2-Minderung bis zum Jahr 2020 zu erreichen, sind in Rheinbach vielfältige Anstrengungen notwendig, die auch ein generelles Umdenken bezüglich des Schutzziels "Klima" erforderlich machen. Das Handlungskonzept Klimaschutz der Stadt Rheinbach empfiehlt eine große Zahl konkreter Aktivitäten, die die Stadt ergreifen kann.”
In der selben Sitzung hat der Rat als Ergänzung zum Klimaschutzkonzept der Stadt Rheinbach auch das von den linksrheinischen ILEK-Kommunen erarbeitete Regionale Bündnis für Klimaschutz verabschiedet, das nochmals die zentralen Schwerpunkte der interkommunalen Klimaschutzbemühungen bündelt.
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